Henrich-Valck-Kindergarten

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Konzept

Auszüge aus unserer Konzeption:

Pädagogischer Ansatz


Unser Kindergarten soll ein Ort zum Wohlfühlen sein, der Kindern Sicherheit, Verlässlichkeit und ein anregungsreiches Umfeld bietet.

Wir praktizieren eine lebensnahe Pädagogik - lebensbezogen - praktisch - ganzheitlich, die sich am Leben der Kinder orientiert.
Dies geschieht sowohl im nahen Umfeld als auch mit dem Blick auf alles Leben auf der Welt.
(siehe: Norbert Huppertz "Der lebensbezogene Ansatz im Kindergarten" )

Ganzheitliches Leben und Lernen findet statt mit allen Sinnen, mit Kopf, Herz und Hand, wobei der Kopf für Wissen und Denken steht, das Herz für die Gefühle und das Empfinden, die Hand für die Fähigkeit und Fertigkeit zum Handeln.

In unsere pädagogische Arbeit fließen auch Elemente der Reggio Pädagogik ein.
Der Name geht zurück auf die Stadt Reggio Emilia in Italien. Nach dem 2. Weltkrieg haben die Menschen dort eine Pädagogik entwickelt, die an den Stärken der Kinder ansetzt und ihre Rechte achtet.

Die Reggio Pädagogik hat ein optimistisches Bild vom Kind:
Kinder sind Inhaber von Rechten
         sind eifrige Forscher und Entdecker
         können sich auf vielfältige Art und Weise ausdrücken,
         verfügen über 100 Sprachen, d. h. sie artikulieren sich auch über  
         bildnerisches Gestalten, Rollenspiele, in Mimik und Gestik ...
         sind soziale Wesen, brauchen Kontakte zu Kindern und Erwachsenen     


Unsere Rolle als Erzieherin


Wie sehen uns als                        
- Vertraute, damit das Kind sich geborgen, gut aufgehoben fühlt.
- Begleiterin, um das Kind in seinem Selbstlernprozess zu bestärken.
- Forscherin, um  auffordernde Fragen zu stellen, mit den Kindern zu entdecken
und mit ihnen Raum, Zeit und Ideen zu gestalten.                          
- Zeugin, um die Kinder zu beobachten und ihre Lernprozesse zu dokumentieren.



Das Spiel des Kindes

Das Freispiel ist die wichtigste Grundlage unserer Arbeit.
Im Spiel kann das Kind sich seine Welt erschließen und lernen.
Der Tag im Kindergarten beginnt in der Regel für die Kinder mit dem Freispiel. Dieses nimmt den größten Teil des Morgens ein. Die Kinder wählen aus, in welches Spiel sie sich hinein begeben möchten, was, mit wem und wie lange sie etwas spielen wollen.
Um den Kindern ein erfülltes Spiel zu ermöglichen, geben wir ihnen Raum, Zeit und Material z. B. auf dem Bauteppich, im Rollenspielbereich, am Maltisch, im Bewegungsraum, auf dem Außengelände ...
Die Dauer des Spiels wird durch die Kinder selbst bestimmt oder aber auch durch feste Gruppenzeiten bestimmt.

In unserem 2-Gruppen-Kindergarten arbeiten wir "teiloffen". Dieses bedeutet, dass sich das Kind nach Absprache mit der Erzieherin auch in der anderen Gruppe oder in den unterschiedlichen Räumen auf`s Spiel einlassen kann. So entstehen auch gruppenübergreifend Kontakte und Freundschaften bei immer wieder neuen Herausforderungen.

Im Spiel kann das Kind seine Phantasie entwickeln. Im Kontakt mit anderen Kindern lernt es soziale Fähigkeiten wie z. B. Verantwortung, Hilfsbereitschaft, kann positive Gefühle ausdrücken, aber auch Angst und belastende Erlebnisse bewältigen.
Gemeinsam mit anderen Spielpartnern lernen Kinder, aufeinander zuzugehen, füreinander einzustehen, selber "Chef" zu sein oder sich unterzuordnen bzw. auf Augenhöhe zu agieren. Die Kinder entdecken Regeln und erfahren Konsequenzen für ihr Handeln.
Das freie Spiel fördert die Entscheidungsfreiheit der Kinder. Was will ich machen? Mit wem? Was brauche ich? Was muss ich mit anderen teilen?

Intensives, konzentriertes und lustvolles Spielen entspricht der ernsthaften Arbeit von Erwachsenen und ist somit die beste Vorbereitung für die Schule und das Leben.


Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Gemäß KiBiz ist der Kindergarten als 1.Stufe des Bildungssystems zu verstehen und hat einen eigenen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag.
Dabei soll die Einrichtung jedes Kind in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern.

Daher tragen wir als Team das Erreichen folgender Ziele mit:

- Wir nehmen die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes wahr und achten sie.
- Die Kinder sollen sich in unserem Kindergarten wohl und geborgen fühlen,
soziale Kontakte knüpfen
- Die Kinder sollen lernen, Verantwortung, Toleranz und interkulturelle
Kompetenz zu leben.
- Kulturelle Fähigkeiten herausbilden
- Wissen und Fähigkeiten in den verschiedenen Bildungsbereichen erlangen
- Selbstbewusstsein und Selbständigkeit anstreben
- Den Blick auf die Umwelt und die globale Welt nehmen
- Christliche Werte leben

Unser Ziel ist es, den Kindern vielfältige Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten, um Lebenssituationen hier und jetzt, aber auch in Zukunft sowohl selbständig als auch in der Gemeinschaft kompetent und sozial verantwortlich zu bewältigen.

 
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